Tobender Mob verwüstet malaysische Bankfilialen in Indonesien
September 2, 2010
Die jüngsten anti-malaysischen Aggressionen schlugen in Indonesien bereits am Montag dieser Woche um in kriminelle Ausschreitungen, als eine ultranationalistische Gruppe in zwei malaysisch kontrollierte Banken in Makassar in Südwestsulawesi stürmte, deren frühzeitige Schließung erzwang und dort großen Schaden verursachte. Dutzende Mitglieder der Roten und Weißen Truppen namens “Laskar Merah Putih” verwüsteten dabei eine Filiale der CIMB Niaga Bank komplett, die sich im Mehrheitsbesitz von CIMB, Malaysias zweitgrößtem Finanzinstitut, befindet. In der Hauptstadt Jakarta wurde die malaysische Botschaft derweil mit menschlichen Fäkalien beworfen.
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Schwedische Riksbank hebt Leitzins erneut an
September 2, 2010
Schwedens Zentralbank hob ihren Leitzins heute abermals um 0,25 Basispunkte auf nunmehr 0,75% an, was mit den vorherigen Erwartungen der Analysten korrespondierte. Die Riksbank erklärte, dass die Inflationsentwicklung in diesem wie auch im kommenden Jahr leicht unterhalb ihrer vorherigen Prognose liegen werde, und dass das Wachstum der Wirtschaft in diesem Jahr stärker ausfallen, sich in den Jahren 2011 und 2012 allerdings abschwächen werde.
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Aufregung um Besteuerung von Philadelphia-Bloggern
September 2, 2010
Es gibt in Bezug auf Entscheidungen, die auf dem oft kritisierten Bürokratiedschungel beruhen, sicherlich immer wieder abstruse und irrsinnige Meldungen, die es auf die Titelseiten der Zeitungen schaffen. Dazu gesellt sich nun der Versuch der Stadt Philadelphia, Kleinblogger dazu zu verdonnern, sich eine teure Geschäftslizenz zuzulegen und selbst geringste Erträge über Unternehmens- und Nettogewinnsteuern anteilig an die Stadt abzuführen. Es ist ein weiterer Hinweis auf die überaus strapazierte Finanzlage der Städte und Kommunen in den USA, die darum bemüht scheinen, jeden verfügbaren Cent aus ihren Steuerbürgern heraus zu quetschen, um ihren Apparat am Leben halten zu können.
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ISM-Index: Wie ist dieses Wunder möglich?
September 2, 2010
Die durch die regionalen Zentralbanken des Fed-Systems publizierten Einkaufsmanagerindizes (PMIs) fungieren normalerweise als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung des nationalen ISM-Indexes, der gestern veröffentlicht wurde. Auf Basis der teils scharfen Rückgänge der PMIs in den Regionen, wurde an den Märkten ein ISM-Index von 53 Punkten erwartet. Gemeldet wurde jedoch ein Anstieg des Indexes auf 56,3 Punkte. Selbst der Subindex der Beschäftigung konnte zulegen, was auf eine Expansion der Neuschaffung von Stellen im produzierenden Gewerbe hindeutet, was durch den gestrigen ADP-Report jedoch ebenfalls nicht bestätigt wurde.
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Japans Unternehmen warnen Regierung vor “blauem Wunder”
September 1, 2010
Der neu verabschiedete ökonomische Konjunkturplan des japanischen Premierministers Naoto Kan könnte dabei versagen, die wirtschaftliche Expansion des Landes zu stimulieren, da der steile Anstieg des Yen auf ein 15-Jahres-Hoch die Exporteure dazu zwingen würde, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Laut des ehemaligen Zentralbankmitglieds Nakahara agiere die Bank of Japan nicht effizient genug und handele vor allem zu spät, um den drastischen Anstieg des Yen gegenüber dem US-Dollar zu stoppen, der die Exporteure des Landes vor existenzielle Probleme stelle.
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ADP-Report: Beschäftigung sinkt im August in US-Privatwirtschaft
September 1, 2010
Die Beschäftigung in der Privatwirtschaft der USA sank auf saisonbereinigter Basis von Juli auf August um 10.000 Stellen, wie aus dem heute publizierten ADP-Arbeitsmarktbericht hervorgeht. Die geschätzte Veränderungsrate der Beschäftigung wurde von Juni auf Juli zudem leicht nach unten revidiert von einem Anstieg von vormals 42.000 auf eine Zunahme von nur noch 37.000 Stellen. Die Beschäftigungsrückgange in der Bauwirtschaft wie auch im Finanzsektor finden laut ADP zudem seit nun mehr als drei Jahren keinen Boden unter den Füßen. Auch in diesem Monat wurden weiter Jobs in diesen Branchen abgebaut.
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Australien: Investorenvertrauen in Banken am Bröckeln
September 1, 2010
Die Investoren von durch australische Banken in US-Dollar begebenen Anleihen fragen bereits relativ höhere Zinsen nach, basierend auf Bedenken, dass der Immobilienmarkt des Landes überhitzt sein könnte. Die Zinsdifferenz zwischen den in einem Umfang von $500 Millionen begebenen dreijährigen Bonds der Australia & New Zealand Bank und vergleichbaren Staatsanleihen kletterte auf 109 von 87,5 Basispunkten zum Emissionsdatum im Januar, wie die RBS mitteilte. Der sehr hoch verschuldete private Haushaltssektor werde auch in Australien wahrscheinlich bald ein Problem damit bekommen, diese Schulden fristgerecht und nachhaltig zu bedienen, so Experten.
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JPMorgan löst Rohstoffeigenhandelssparte in London auf
September 1, 2010
JP Morgan Chase hat seine in London ansässigen Rohstoffhändler darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie in Kürze ihren Arbeitsplatz verlieren werden, um sich zu einer Reihe von US-Finanzinstituten zu gesellen, die ihre Eigenhandelssparten auf Basis der jüngst durch den US-Kongress verabschiedeten Finanzmarktgesetze auflösen werden. Darunter befinden sich unter anderem Goldman Sachs und Morgan Stanley, die ihre Eigenhändler auch schon zu Gesprächen gebeten haben, um zu eruieren, wie man für alle Beteiligten so zufriedenstellend wie möglich auseinander gehen kann.
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SocGen: Aktienmarktinvestoren genauso schläfrig und naiv wie 2007
August 31, 2010
September und Oktober hielten für die Aktienmärkte schlechte Nachrichten parat und die Banken bedienten sich weiterhin eines zu hohen Fremdkapitalhebels, während die globale Wirtschaft der zweiten Welle der Finanzkrise entgegen blicken würde, wie Pedro De Noronha, geschäftsführender Partner bei Noster Capital in London, ausführte. Albert Edwards von der Societe Generale warnte die Investoren bereits in der letzten Woche vor einem anstehenden Blutbad an den Aktienmärkten, das spätestens dann ausgelöst werde, wenn der ISM-Produktionsindex in den USA wieder unter die Marke von 50 Punkten sinken werde.
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